Trainieren? Intelligent. Regeneration für Muskelaufbau und Kraftsport

(michael.lipp@develop-it.at) #1

Genauer betrachtet


Und täglich grüßt das


Murmeltier


Wer kennt ihn nicht, diesen Film, in dem die Hauptfigur in
einer Zeitschleife gefangen ist und jedesmal aufs Neue am
selben Tag erwacht? Dem Murmeltier-Tag, von den Bürgern
einer US-Kleinstadt zelebriert – und immer wieder wacht er
an diesem 2. Februar auf: egal, was er tut. Tja – ewig das
selbe kann die Hölle sein.


Und genau dieser Aspekt spielt auch beim Training eine Rolle:
Wenn man nicht ein ausgesprochener Routine-Liebhaber ist,
empfindet man ein immer gleichbleibendes Workout schnell
als langweilig. Eben diese Langeweile ist es dann auch, die als
Grund für den Abbruch der eigenen sportlichen Aktivitäten
genannt wird: „Es war so fad!“


Aber wer sagt eigentlich, dass man immer mit den selben
Übungen trainieren muss? Zugegeben: Für Anfänger oder
wenig Fortgeschrittene mag das sinnvoll sein, um die richtige
Ausführung der benutzten Übungen zu erlernen – im mili-
tärischen Bereich spricht man hier von „Drill“. Wenn aber die
Übungen bereits gut beherrscht werden: Warum immer an
den selben dranbleiben?


Diese Frage kann man auch stellen, wenn es darum geht,
an welchem Wochentag welche Muskeln trainiert werden
sollen. Ja, gut: Auf diese Weise wurde versucht zu gewähr-
leisten, dass man die einzelnen Muskeln nicht zu schnell wie-
der belastet, sondern immer einige Tage Pause dazwischen
einplant. Aber wäre diese strenge Festlegung, die ja im Alltag
auch nicht immer eingehalten werden kann, nicht überflüssig,
wenn man den aktuellen Belastungs- und Erholungs-Grad
der einzelnen Musken irgendwo sehen könnte? Dann könnte

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