Trainieren? Intelligent. Regeneration für Muskelaufbau und Kraftsport

(michael.lipp@develop-it.at) #1

Doch seit etwa 20 Jahren leiste ich mir den Luxus, immer
wieder Tanzkurse zu besuchen. Fast immer sind das Paar-
kurse, und meine Tanzpartnerin ist jene Dame, die sich
bereits vor fast 30 Jahren in mein Leben eingeschlichen


hat. Und so kam es, dass durch meine Frau über die Jahre
das Tanzen zu einem geliebten Hobby für mich wurde.


Diese Schulter-Sache war aber auch wirklich lästig. Da
trainierte ich schon mein Leben lang mit Hanteln, und
dann sollte ich nicht in der Lage sein, den Arm meiner
Frau zu stützen? Mit Anfang Fünfzig konnte ich doch nicht
mit solchen Blödheiten anfangen ... oder etwa doch?


Nicht zuletzt durch meine Selbstversuche mit myTRS und


durch die Anregungen des Testers Werner begann ich,
verstärkt spezielle Übungen für diesen Bereich der Schulter
in mein Training zu integrieren. Nicht, ohne mein Ego
schwer zu prüfen, denn: Fast alle diese Übungen werden
mit leichten Gewichten durchgeführt. Und ich meine auch
wirklich leicht – teilweise lediglich mit einer unbeladenen
Kurzhantel-Stange in der Hand. Verdammt ... einen Testo-


steron-Schub verursacht sowas wahrlich nicht!


Wie auch immer: Seit Übungen mit so seltsamen Namen
wie „Fliegendes L“ oder „den Colt ziehen und trampen“
meine Trainingspläne bereichern, geht es wieder wesent-
lich besser mit der Schulter. Auch aufrechtes Rudern mit
der SZ-Hantel ist wieder problemlos und mit vernünftigen
Gewichten möglich. Lediglich nach der Nachtruhe spüre


ich, dass die Schultern generell irgendwie müder wirken
als früher. Aber irgendwann kommt man vermutlich in das
Alter, wo es heißt: „Wenn du morgens wach wirst und es
tut dir nichts weh, dann bist du tot.“


Mein Dank gebührt also Werner, der ausdauernd gefordert
hat, auch Rotatoren-Übungen in myTRS aufzunehmen. Und
Tanzlehrer Heinz, der beim Tango mit meiner Tanzhaltung
ausnahmsweise einmal nachsichtig war.

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