Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung - 20.10.2019

(Barré) #1

6 politik FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, 20. OKTOBER 2019, NR. 42


Deutsche Juden


PolitikZu „Schalom Chaverim“
von Konrad Schuller (13. Oktober):
Ich finde den Artikel insgesamt
gut, er zeigt sehr einfühlsam die
unterschiedlichen Wege dreier
Menschen auf dem Marktplatz in
Halle. Was mich im zweiten Ab-
satz verärgert hat, war die Formu-
lierung „am Ende sind zwei Men-
schen tot. Nicht Juden und Musli-
me, wie er es wollte, sondern
eine deutsche Frau und ein deut-
scher Mann“. Damit übernimmt
der Autor die Sprache und Auffas-
sung des Attentäters, die unter-
stellt, dass Juden und Muslime
keine Deutschen seien. Das ist
eine sprachliche Form von Aus-
grenzung.

Livia C. Gondos,Berlin

Pro Handke


PolitikZu „Nobelpreis für Hand-
ke – ein Fehler“ von Michael Mar-
tens (13. Oktober):
Politisch korrekte Nobelpreise,
Kunstausstellungen und Kinofil-
me sind das Ende jeder kritischen
Auseinandersetzung mit ambiva-
lenten Charakteren, verqueren Le-
bensläufen und widerstrebenden
Meinungen. In jeder Erörterung
lernen Schüler, das Für und Wi-
der sauber abzuwägen; sollte dies
bei einem Literaturnobelpreis un-
möglich sein? Genau das ge-
schieht doch jetzt! Weltweit wird
nun auf den Völkermord im ehe-
maligen Jugoslawien geschaut.
Das gesamte Œuvre dieses gro-
ßen „Schrift- und Worthauers“
beschränkt sich aber bei weitem
nicht auf diese Kriegsjahre.

Kunst und Künstler sind sauber
zu trennen.
Marco Gäth-Evers,Kronshagen

Contra Handke


PolitikEbenfalls zu „Nobelpreis
für Handke – ein Fehler“:
Über den Wert der literarischen
Produktion des Autors Handke
kann man trefflich streiten. Zum
Glück darf man seinŒuvre auch
kritisieren und spätere Texte gar
langweilig finden. Die Relativie-
rung seiner politischen Ansichten
indessen – jetzt häufig als tiefere
Einsicht des intimen Jugoslawien-
Kenners verbrämt – ist schlicht-
weg abzulehnen, wenn man sich
nicht mitschuldig machen will an
den Taten eines Milošević.
Robert Tomaske,Bochum

Bildung als Gegengift


PolitikZu „Facebook soll Hass an-
zeigen“ von Justus Bender und
Frank Pergande (13. Oktober):
Die Forderungen an Facebook
tragen einen zu populistischen
Charakter. Denn die Verbreitung
von Hass im Internet bekämpft
man weniger durch eine Melde-
pflicht als vielmehr durch das
Gegengift einer guten Allgemein-
bildung. Deshalb sollten Politi-
ker sich nach dem Anschlag von
Halle fragen, warum in vielen
Bundesländern das Fach Ge-
schichte an Schulen seit Jahren
nur noch eine Nebenrolle spielt
und sogar für angehende Abituri-
enten häufig nicht mehr ver-
pflichtend ist.

Rasmus Ph. Helt,Hamburg

Amerika sieht zu


PolitikZu „Erdogans Unsicher-
heitszone“ von Livia Gerster (13.
Oktober):
In Ihrer anschaulichen Darstel-
lung der dem türkischen Ein-
marsch in Syrien zugrundeliegen-
den Interessen und Ambitionen ei-
nes Nato-Mitgliedes wird einmal
mehr das Fehlen einer kohärenten
Nahost-Strategie der dereinst so
genannten westlichen Führungs-
macht Amerika deutlich. Nicht
erst seit der Amtsübernahme
durch Donald Trump übernimmt
Russland auf der geopolitischen
Landkarte zwischen Mittelmeer
und Hindukusch eine Schlüssel-
stellung, während Amerika gleich-
zeitig immer mehr wegsieht. Ein-
zige Konstante bleibt die Existenz-
garantie für den Staat Israel. Im-

merhin besteht die berechtigte
Hoffnung, dass der amerikanische
Präsident, aus eigenem Impetus
oder dem Rat seiner Militärs fol-
gend, nicht zuschaut, bis es zu
spät ist.
Dr. Harald Peipers,Essen

Geld sparen


Geld & MehrZu „Aktien für
Einsteiger“ von Dyrk Scherff (13.
Oktober):
Lob für einen ausführlichen Arti-
kel, um Sparern den Einstieg in
Aktien schmackhaft zu machen.
Aktien sind für die private Alters-
vorsorge und den persönlichen
Vermögensaufbau deutlich besser,
als Ersparnisse auf Giro- und Ta-
gesgeldkonten durch die ultranied-
rigen Zinsen zu verlieren. Deut-
sche Politiker indes plädieren

zwar für die private Altersvorsor-
ge, sind aber keine Fürsprecher
für Aktien. Im Gegenteil: Durch
die 2009 eingeführte Abgeltungs-
steuer wird die Aktie diskrimi-
niert – und was ist von einem
Bundesfinanzminister Olaf Scholz
zu halten, der öffentlich verkün-
det, er lege sein Geld nur auf
dem Girokonto an?
Hans-Jürgen Reuling,Kelkheim

D


er Weg nach Groß-Paris führt
an Bauzäunen und Kratern,
Kränen und Bulldozern ent-
lang. „Willkommen auf der
größten Baustelle Europas!“ Sarah Ouat-
tara empfängt in einem Großraumbüro
mit bunten Plakaten an den Wänden und
Grünpflanzen. „Hier soll endlich die
Grenze zwischen Paris und der Banlieue
überwunden werden“, sagt sie. In Saint-
Denis, wo Metro- und Schnellbahnstatio-
nen, Wohnungen und Büros, Schulen,
Kindergärten, Geschäfte, Universitätsge-
bäude aus dem Boden gestampft werden.
Und Anlagen für die Olympischen Som-
merspiele in fünf Jahren.
„Grand Paris“ nennt die Regierung
das Vorhaben. Zu einem „Großen Paris“
soll die Stadt mit ihren Vorstädten ver-
schmelzen. Schon Napoleon III. träumte
davon, aber jetzt rückt es in greifbare
Nähe. In den nächsten elf Jahren soll das
Metro-Streckennetz verdoppelt werden,
200 neue Streckenkilometer, 68 zusätzli-
che Metro-Bahnhöfe. Sarah Ouattara
freut sich: Der vernachlässigte Norden
der Hauptstadt werde sich zu einem neu-
en Verkehrsknotenpunkt entwickeln. Die
34 Jahre alte Frau mit ivorischen Wur-
zeln trägt einen elegant gebundenen
blauen Turban zum bunten Sommer-
kleid. Alles an ihr strahlt Zuversicht aus.
Sie hat für die Stadtverwaltung von
Saint-Denis gearbeitet, bis sie den
Sprung in die Selbständigkeit wagte.
Ihre Firma will neu angesiedelten Unter-
nehmen den Alltag erleichtern.
„Happiness Officer“, steht ein wenig
prahlerisch auf ihrer Visitenkarte. „Mit
Bescheidenheit kommt man nicht weit“,
sagt sie. Das habe sie während des Pro-
gramms „Stand-up“ gelernt, das für Frau-
en aus der Banlieue entwickelt wurde. Ih-
nen soll auf diese Weise Mut gemacht
werden, sich unternehmerisch zu ver-
wirklichen. 380 Frauen jährlich werden
dank „Stand-up“ durch Tutoren der re-
nommierten Wirtschaftsschule HEC be-
gleitet. Ouattaras Geschäft läuft gut,
aber sie verwendet viel Energie auf den
Kampf gegen Vorurteile.
Denn Saint-Denis hat einen verhee-
renden Ruf: Überfremdung, Kriminali-
tät, islamische Radikalisierung, Terroris-
mus. „Natürlich ist es kein idyllischer
Flecken.“ Dennoch habe es sie scho-
ckiert, dass viele der neuen Unterneh-
men sich geradezu einbunkerten. „Das
Misstrauen war phänomenal. Mein ers-
ter Auftraggeber ließ sich eher widerwil-
lig dazu überreden, dass ich einen Cock-
tailempfang für seinen Betrieb organi-
sierte. Hinterher meinte er überrascht:
Das schmeckte ja sogar!“
Ouattara sieht sich als Botschafterin
ihrer Wahlheimat. Sie will den hierher
versetzten Angestellten die Angst neh-
men. So arbeitet sie zum Beispiel mit der

örtlichen Kaffeebrennerei zusammen
und bietet Café aus Saint-Denis an,
„denn Kaffeepause machen ja die meis-
ten Beschäftigten“. Die Großbank BNP
Paribas, die Versicherungsgesellschaft
Generali, die Staatsbahn, das Telekomun-
ternehmen SFR oder die Immobilienfir-
ma Icade haben ihren Sitz in Saint-Denis
angesiedelt. Ouattara vergleicht das Neu-
baugebiet, das sich über neun Kommu-
nen erstreckt, mit Berlin nach dem Mau-
erfall. „Aber unsere Mauer lässt sich
nicht einfach abreißen. Wir laufen stän-
dig gegen unsichtbare Mauern, die von
den Hauptstadtbewohnern errichtet wur-
den, um sich von der Banlieue abzugren-
zen“, sagt sie. Banlieue heißt übersetzt so
viel wie Bannmeile. Saint-Denis liegt
nur drei Kilometer von Paris entfernt,
aber eben jenseits der Ringautobahn, die
eine Schneise zwischen Hauptstadt und
den Trabantensiedlungen zieht.
Francis Dubrac kann sich bis heute
schrecklich darüber ereifern, dass die
Stadtplaner Anfang der sechziger Jahre
entschieden, die Trasse für die neue Au-
tobahn quer durch seinen Heimatort zu
ziehen. „Die Königsachse, die vom Lou-
vre zur Basilika von Saint-Denis führte,
wurde damit für immer zerstört!“ Du-
brac ist 64. Er leitet ein florierendes Bau-
unternehmen mit 400 Beschäftigten,
wenn er nicht gerade als Chef des Wirt-
schaftsförderung- und Tourismusver-
bands der neun Kommunen der „Plaine
Saint-Denis“ unterwegs ist. Mit großer
Geste beschreibt er die Kutschen und
das Gefolge des Königs, wie sie auf einer
Allee unter dem Schutz der Garden und
den neugierigen Blicken des Pöbels zu
dem frühgotischen Kirchengebäude fuh-
ren. Es gehört einige Vorstellungskraft
dazu, sich vor den heruntergekommenen
Fassaden mit Kebap-Läden, Halal-
Schlachtern, Geldwechselstuben und afri-
kanischen Kleidergeschäften monar-
chische Pracht auszumalen.
Aber Dubrac ist am Steuer seines
SUV ohnehin schon eine Epoche weiter.
Er spricht jetzt von der Gründerphase,
die sein Großvater miterlebt hat. Der
kam wie viele ausgemusterte Soldaten
des Ersten Weltkriegs eher zufällig nach
Saint-Denis. Er half dabei, die Straßen
zu pflastern, bis er sich mit seiner Baufir-
ma selbständig machte. Seither hat die
Familie Dubrac alle Höhen und Tiefen
der Stadtgeschichte mitgemacht. Du-
bracs Vater war mit den kommunisti-
schen Bürgermeistern in der Arbeiter-
hochburg per Du. „Der Patron und der
rote Stadtherr, darüber hätte man einen
Film drehen können.“ Man sieht Dubrac
an, dass er Geschäftsessen nicht meidet.
Patrick Braouezec, die graue Eminenz
der künftigen Olympiastätten, ist sein
Kumpel. Der Kommunist stand lange
Jahre dem Rathaus von Saint-Denis vor,

seit 2005 leitet er den Kommunenver-
band der „Plaine“. Dort war einst das
größte Industriegebiet des Pariser Groß-
raums angesiedelt. Der Blütezeit der In-
dustrialisierung folgte nach den Öl-
schocks ein steter Niedergang.
Dennoch blieb die Gegend von Saint-
Denis das Auffangbecken für Zuwande-
rer aus aller Herren Ländern. Dubracs
Unternehmen hat alle Einwandererwel-
len miterlebt, spanische und italienische
Arbeiter ausgebildet, später Nordafrika-
ner, dann Schwarzafrikaner. Jetzt bewer-
ben sich auch zusehends Leute aus dem
Osten Europas. „Die Herkunft ist mir
egal, Hauptsache, die Leute wollen arbei-
ten“, sagt Dubrac. Er sei stolz darauf,
dass er jedes Jahr bestimmt zwanzig jun-
gen Leuten aus Saint-Denis den Einstieg
ins Berufsleben ermögliche. Von den
Baustellen für die Olympischen Spiele
und „Grand Paris“ erhofft er sich viel,
auch wenn ihn die Erfahrung mit dem
Stade de France skeptisch gemacht hat.
Schon vor der Fußball-Weltmeister-
schaft 1998 hatte es geheißen, das neue
Stadion werde das gesamte benachbarte
Viertel in eine blühende Landschaft ver-
wandeln. Aber daraus wurde nichts. In-
ternational tätige Großbaufirmen ris-
sen die meisten Aufträge an sich und
heuerten Leiharbeiter an; für die loka-
len Anbieter blieb nicht viel übrig. Das
Stadion zieht zwar sporadisch Men-
schenmassen an, aber eine positive Sog-

wirkung für die Nachbarschaft blieb
aus. Stattdessen verbinden die meisten
Franzosen die Arena mit der Blutnacht
vom 13. November 2015, als islamisti-
sche Terroristen während des Länder-
spiels Frankreich gegen Deutschland
ihre Sprengsätze vor dem Stadion zün-
deten. Der Kopf der Terrorgruppe
tauchte nach den Anschlägen in Saint-
Denis unter. Bis heute steht Saint-De-
nis im Ruf, Terroristen und Verbre-
chern aller Art Unterschlupf zu bieten.
„Es war mutig, das Olympische Dorf
für die Athleten in Saint-Denis zu pla-
nen“, sagt Dubrac. Er fährt mit seiner
Hand vor der Windschutzscheibe hin
und her, während draußen stillgelegte
Fabrikhallen, Brachen und baufällige
Wohnhäuser vorbeiziehen. Zu seiner
Linken erstreckt sich eine Halle aus ro-
tem Ziegel. „Industrielle Kathedralen“
nennen die Franzosen solch erhabene
Zweckbauten. Nur eine Dampfturbine
in der Größe einer Lokomotive zeugt
noch von der ursprünglichen Verwen-
dung der Halle: das wichtigste Elektrizi-
tätswerk, mit dem die Hauptstadtbewoh-
ner versorgt wurden. Zur Jahrtausend-
wende erwarb der französische Filmema-
cher Luc Besson die riesige Anlage, um
dort seinen Traum von einem moder-
nen Filmstudio-Komplex zu verwirkli-
chen. In der „Cité du Cinéma“ drehte er
Filme wie „Valerian“ und „Léon, der
Profi“. Aber die Geschäfte Bessons lau-

fen nicht gut. Die Olympischen Spiele
bringen die finanzielle Rettung: In der
Kantine des Filmstudiokomplexes wird
das Restaurant für die Athleten sein.
Die Gegend wird von einem 129
Meter hohen, rostigen Stahlgerippe
überragt: dem Pleyel-Turm. Das as-
bestverseuchte Hochhaus wurde zwei
Jahre lang entkernt. In spätestens drei
Jahren soll der Turm als Luxushotel neu
eröffnet werden. Schon jetzt wird damit
geworben, dass man von dort den
schönsten Blick auf die Olympiastadt Pa-
ris habe. Nach drei traumatischen Be-
werbungspleiten seit 1992 hat Paris den
Zuschlag mit dem Versprechen erhal-
ten, bei der Ausrichtung der Spiele auf
Sparsamkeit und Nachhaltigkeit zu ach-
ten. Ausgaben von 6,8 Milliarden Euro
sind vorgesehen, was deutlich weniger
wäre, als etwa die Sommerspiele in Lon-
don 2012 kosteten. Gebaut wird vor al-
lem in Saint-Denis, neben dem Olympi-
schen Dorf ist auch eine neue Schwimm-
arena geplant.
Einige der Athletenapartments sollen
später als Sozialwohnungen vermietet
werden, andere als Eigentum verkauft.
„Vielleicht gelingt dann endlich die sozia-
le Durchmischung“, sagt Dubrac. Bis-
lang habe der schlechte Ruf der Schulen
junge Familien davon abgehalten, sich in
der Nähe ihres Arbeitsplatzes auch eine
Wohnung zu suchen. „Kinderlose ziehen
immer häufiger hierher. Aber die Schul-
frage schreckt Familien ab.“ Bedenken,

dass die Immobilienpreise in die Höhe
schnellen und ein neuer Verdrängungs-
prozess stattfindet, hat er nicht. „Wir
sind noch weit davon entfernt, eine Gen-
trifizierung befürchten zu müssen“, lacht
er. Es sei schon viel gewonnen, wenn
dank des neuen Olympia-Schwimmbads
mehr Kinder schwimmen lernten.
Im Département Seine-Saint-Denis
ist die Nichtschwimmerquote so hoch
wie kaum irgendwo sonst im Land. Das
liegt auch daran, dass viele muslimische
Mädchen aus religiösen Gründen nicht
zum Schwimmunterricht gehen. Ouatta-
ra sagt, sie hoffe auf eine neue Begeiste-
rung für den Sport, die alle Bevölke-
rungsschichten erfasse. Damit würden re-
ligiöse Rückzugstendenzen viel besser be-
kämpft als über Sozialarbeit. „Made for
sharing“ lautet ganz unfranzösisch das
Motto der Olympischen Sommerspiele,
genau hundert Jahre nach den letzten
Sommerspielen auf französischem Bo-
den. „Wenn alle das Gefühl bekommen,
an dem Ereignis teilzuhaben, dann wäre
das besser als jede Goldmedaille“, meint
auch Dubrac. Dann zeigt er auf die Ab-
sperrung vor einem privaten Autobahn-
zubringer zur A1. Den ließ der Rüs-
tungs- und Medienunternehmer Serge
Dassault bauen, um sich zur Flugschau
nach Le Bourget chauffieren zu lassen,
ohne Banlieue-Bewohnern zu begegnen.
„Diese monarchischen Sitten der Abgren-
zung werden hoffentlich mit Olympia
2024 beendet“, sagt Dubrac.

Illustration Masumi, Paris: Hide and Seek, Parigramme Verlag

Aber monarchische Städter und gefürchtete


Banlieue-Bewohner leben getrennt voneinander.


Das soll sich ändern.


Von Michaela Wiegel


MLESERBRIEFE


Paris ist


größer als das


Paris, das


wir kennen


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