Der Spiegel - 19.10.2019

(John Hannent) #1

  • Die FIL Fondsbank nutzt für Fidelity Wealth Expert die Fonds-Expertise unserer Kapitalverwaltungsgesellschaft FIL Fund Management (Ireland) Limited und die Portfoliomanagement-Expertise
    der FIL Investments International Limited. Die Vermögensanlage in Kapitalmärkte ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Vermögensanlage kann fallen oder steigen. Es kann zum Verlust
    des eingesetzten Vermögens kommen. Bitte beachten Sie hierzu die Risikohinweise auf unserer Website unter wealthexpert.fidelity.de/rechtliche- hinweise. Herausgeber: FIL Fondsbank GmbH,
    Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus, Tel. 069/77060-220. Oktober 2019. WEK


Sind Kapitalanlagen auf


Männer zugeschnitten?


Flexible Jobmodelle, Vereinbarkeit von Familie und Karriere, Abbau von geschlechtsbedingten


Ungleichheiten im Beruf. In Stellenanzeigen richtet man sich immer öfter genderkonform an m/w/d.


Gleichstellungsbeauftragte wachen über die Regularien. Theoretisch ist Deutschland beim Thema


„weibliche Karrieren“ weit fortgeschritten.


FRAUEN UND AKTIEN


Die liebe Theorie. In der Praxis hingegen
besteht in Bezug auf die Chancengleichheit
auch in der Bundesrepublik vielmehr er-
heblicher Aufholbedarf.


„Der Weg von Frauen in die
Führungs spitzen bleibt steinig“


Über die Gründe für die mäßig realisierte
Frauenquote in Führungspositionen lässt
sich spekulieren. De facto lassen sich viele
Positionen trotz deklarierter Chancen -
gleichheit kaum realistisch mit Familie
und temporären Auszeiten vereinbaren.


Frauen machen sich häufiger
Sorgen um ihre finanzielle Zukunft


Studienergebnisse aus „Down Under“ be-
legen, dass sich beispielsweise australische
Frauen häufiger Sorgen um ihre finanzielle
Zukunft machen als Männer. Alarmierend:
Der Um frage zufolge wissen inzwischen
mehr als 35,6 Prozent der Frauen nicht, wie
viel Geld sie für den Ruhestand benötigen.
Auch jene, die klare Vorstellungen haben,
zeigten sich weitaus bescheidener als
Männer – obwohl Frauen statistisch
gesehen länger leben und entsprechend
von ihrem Vermögen zehren müssen.


Sparkonten über den Aktienmärkten


Viele der befragten Australierinnen sind
der Meinung, dass die Investmentbranche
nicht auf sie zugeschnitten ist und primär
Männer anspräche. Sie empfinden sich
selbst als risikoscheuer und bevorzugen
die „Sicherheit“ von Bargeld. Die Hälfte
(49,4 Prozent) war der Meinung, dass sie
ihr Geld eher auf ein typisches Sparkonto
einzahlen würden, als es anderswo anzule-
gen. Ähnlich sieht es in den USA aus. Eine
ähnliche Studie ergab, dass hier 56 Prozent
der Frauen ebenfalls fast alle ihre Erspar-
nisse in bar oder auf Bankkonten horten.


„Frauen wollen Risiken minimieren“

Die von Fidelity International beauftragte
Umfrage unter 815 Frauen und 407 Män-
nern zeigt auf, dass rund 50,5 Prozent der
Frauen kein freies Geld für Investitionen zur
Verfügung hat (verglichen mit 35,2 Prozent
der Männer). Fast 46,2 Prozent sagt, dass
die Risikominimierung bei Investitionen für
sie das Wichtigste sei, während 33,8 Prozent
angibt, dass sie eine „sehr geringe“ Toleranz
für finanzielle Risiken hat (zum Vergleich: 26,
Prozent und 15,7 Prozent bei den Männern).
Weniger als 28,3 Prozent der Frauen
bezeichnen sich selbst als relativ zuversicht-
lich, wenn es um Investitionen geht, vergli-
chen mit 50,8 Prozent der Männer. Und sie
neigen zu der Annahme, dass die Anlage-
kommunikation „kompliziert“ ist, wobei ein
Viertel das Material „einschüchternd“ findet
und etwas mehr als 20 Prozent sagen, es
sei „auf Männer zugeschnitten“.

Frauen konzentrieren sich mehr
auf Ziele als auf finanzielle Vorteile

Fidelity fand heraus, dass Frauen dazu
neigen, sich mehr auf Ziele als auf finanzielle
Gewinne zu konzentrieren. Entsprechend
wurde der Wunsch von ihnen priorisiert,
genügend Geld zu haben: für die Familie,
die Hypothek und einen bestimmten Lebens-

stil im Ruhestand. „Wenn wir als Finanz-
industrie einen Weg finden, wie wir besser
mit Frauen umgehen können, können wir
ihnen wiederum helfen, ihre Finanzkraft zu
entfalten. Das ist eine Veränderung, von der
nicht nur Frauen, sondern die Gesellschaft
und die Wirtschaft insgesamt profitieren
werden,“ resümiert Alva Devoy, Managing
Director bei Fidelity International in Austra-
lien. Fidelity selbst wird seit vergangenem
Jahr von der Schottin Anne Richards (55)
geleitet. Und die Besitzerin der Fondgesell-
schaft Fidelity Investments, Abigail Johnson,
ist Mutter zweier Kinder.

Zielorientierte Finanzprodukte

Auch die Produkte wie Fidelity Wealth Expert


  • eine aktive Vermögensverwaltung mit
    digitalen Anteilen – zeigen, dass sich Fidelity
    dem Bedürfnis vieler weiblicher Anleger
    nach Flexibilität, Transparenz und Zeiterspar-
    nis sehr bewusst ist. Bei Fidelity Wealth Expert
    wird zielorientierte Vermögensplanung groß-
    geschrieben. „Unsere Anlageberatung und
    Vermögensverwaltung basiert auf zielorien-
    tiertem Sparen,“ erklärt Andreas Telschow,
    Leiter Premium kunden und Kooperationen
    bei Fidelity International, im Interview mit
    Fondspro fessionell „Das heißt, der Kunde
    kann ein Ziel eingeben, auf das er hin
    spart.“ Das dürfte gerade für die Frauen, die
    der Umfrage zufolge sehr zielorientiert agie-
    ren, eine gute Nachricht sein. Und vielleicht
    in Zukunft den Weg an die Börse erleichtern.


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