Runner's World

(Jacob Rumans) #1
01 Darum bin ich auf
die Marathonstrecke
gewechselt
Marathon erinnert mich
anharte Männer –
wegen der Länge ist es
auch eine der leicht-
athletischen Königs-
disziplinen.

Das darf vor keinem
Wettkampf fehlen
RuheundKonzentration
sindam wichtigsten.

03 MeinLieblings-
gericht
Borschtsch: Rote-Bete-
Suppe und dazu Teig-
taschen mit Pilzfüllung.

04 Wäre ich nicht
Langstreckenläufer
geworden...
...wäre ich Forstwirt
oder Berufssoldat.

05 as ist in meinemD
Leben noch wichtiger
als Laufen
Meine Gesundheit und
Familie. Laufen sehe
ich nur als Arbeit. Ich
bin leidenschaftlicher
Jäger, liebe den Wald
und das Gebirge.

06 Meine größten
Stärken im Sport
...sind meine Hartnä-
ckigkeit und die Fähig-
keit, Schmerzen im
Marathon zu ertragen.

7 / 2014 • RUNNERSWORLD.DE 87

Steckbrief
Henryk Szost, 32

Der Pole belegte am 4. März 2012
beimjapanischenBiwa-See-Marathon
mit einer Topzeit von 2:07:39 Stunden
den zweiten Rang. Im selben Jahr
überquerte Szost beim olympischen
Marathon in London als Neunter und
zugleich bester Europäer die Ziellinie.
In diesem Jahr ist er damit einer
der Marathon-Favoriten bei den
Europameisterschaften in Zürich.

Sabrina Mockenhaupt den Deut-
schen Meistertitel (32:27,75 gegen
32:29,26 Minuten). Titelgewinner
bei den Männern war Richard
Ringer in 28:28,96 Minuten. Alle
drei blieben unter der EM-Norm.


Geldsegen für
Irina Mikitenko?
Chicago, Gelnhausen
Der russische Leichtathletik-Ver-
band hat die Marathonläuferin
Lilija Schobuchowa wegen Dopings
für zwei Jahre gesperrt und alle Er-
gebnisse der 5000-Meter-Europa-
rekordhalterin seit dem 9. Oktober
2009 annulliert. Die positive Probe
wurde offenbar bereits im Oktober
2009, zwei Tage vor dem Chicago-
Marathon, genommen. Am 11. Ok-
tober gewann sie den Marathon vor
Irina Mikitenko, die jetzt für den
Sieg in Chicago und in der Mara-
thon-Majors-Serie 2009/2010 zu
einem verspäteten Geldsegen kom-
men könnte. Die Deutsche hatte die
mit 500000 Dollar dotierte Serie
bereits 2007/2008 und 2008/
2009 gewonnen. Ob und wann
Mikitenko das Geld bekommen
wird, steht zurzeit noch nicht fest.


Karriere. Sie gewann die 5000
Meter der U20, verbesserte mit
15:55,82 Minuten die Deutschen
Rekorde der U18 und U20 und
holte sich auch das Ticket für die
Junioren-WM in Eugene (USA).
Über die 10000 Meter der Frauen
holte Corinna Hahner knapp vor


04


Elina und Diana
Sujew,
die laufenden Zwillinge
aus Hamburg, haben
nach sechs Jahren ihre
Zusammenarbeit mit
Trainerin Beate Conrad
beendet, „um weiter in
die internationale Spitze
vorzudringen“, wie es
heißt. Bis ein neuer Trai-
ner gefunden ist, wer-
den die Schwestern von
den Bundestrainern
Wolfgang Heinig und
Henning von Papen
unterstützt.
Karl Lennartz
ist im Alter von 74 Jah-
ren an seinem Wohnort
St. Augustin gestorben.
Der frühere Langstre-
ckenläufer, Vater der er-
folgreichen Ultra-Lang-
streckenläuferin Birgit
Lennartz, wirkte mehr
als 20 Jahre als Hoch-
schullehrer und Sport-
wissenschaftler an der
Deutschen Sporthoch-
schule Köln und leitete
das Carl-und-Liselott-
Diem-Archiv. Lennartz
war ein herausragender
Sporthistoriker.

Günther
Weidlinger
zieht einen Schluss-
strich unter seine schil-
lernde Karriere. Der
36-jährige Oberöster-
reicher brachte es auf

vier Olympiastarts in
vier verschiedenen
Disziplinen, fünf Final-
teilnahmen bei Olym-
pischen Spielen und
Weltmeisterschaften
sowie zwei Nachwuchs-
Europameistertitel
über den 3000-Meter-
Hindernislauf. Er hält
acht österreichische
Rekorde zwischen 1500
Meter und Marathon.
Arne Gabius,
Vize-Europameister
über 5000 Meter, lief in
Stanford (USA) die
10000 Meter so schnell
wie seit zwölf Jahren
kein Deutscher mehr.
Mit 27:55,35 Minuten
blieb der 33-Jährige
40 Sekunden unter der
Norm für die EM in
Zürich. Schneller war
bisher nur Gabius’ ehe-
maliger Trainer Dieter
Baumann, der 2002
27:38,51 Minuten lief
und mit 27:21,53 Mi-
nuten den deutschen
Rekord hält.

Abraham
Cheroben
glänzte bei den BIG 25
in Berlin mit der viert-
schnellsten je gelaufe-
nen Zeit über 25 Kilo-
meter. Der 21-jährige
Kenianer gewann das
Rennen in 1:11:47 Stun-
den, 29 Sekunden über
dem Weltrekord seines
Landsmanns Dennis
Kimetto (2012 in Berlin).
Das Rennen der Frauen
konnte Janet Rono
in 1:24:37 Stunden für
sich entscheiden.

Köpfe des Monats
Athleten, die im Fokus stehen

BBB
SSS

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