Berliner Kurier - 18.08.2019

(WallPaper) #1

8 BERLIN BERLINERKURIER,Sonntag, 18. August 2019 BERLIN 9


Berlin – Ein mysteriöser Zwi-
schenfall beschäftigt die Er-
mittler der Polizei in Lud-
wigsfelde. In der Nacht zu
Sonnabendwurde am dorti-
gen Bahnhof ein Mann
schwer verletzt, als er die
Oberleitung der dortigen
Bahngleiseberührte. Wes-
halb und vor allem wie lange
der Mann schon auf dem Zug
war,istunklar.DiePolizeier-
mittelt.

Nach bisherigem Ermittlungs-
stand muss der Mann bereits
vor der Einfahrt in Bahnhof auf

den Regionalzug R3 in Fahrt-
richtung Berlin geklettert sein.
Wo genau, ist unklar. Doch am
Bahnhof selbst kam es dann zu
dem schrecklichen Zwischen-
fall. Gegen 1.30 Uhr erlitt der
Mann, bei dem es sich um einen
Argentinier handeln soll, einen
Stromschlag.
Ob er die Oberleitung mit ih-
ren 15000 Volt direkt berührt
hatte oder ihn ein sogenannter
Lichtbogen (Spannungsüber-
schlag, bei dem der menschli-
che Körper als Leiter wirkt) er-
fasste, ist unklar.
Die ungeheure Energie, die

durch den Körper fuhr, setzte
sofort die Kleidung des Mannes
in Brand, anschließend fiel er
vom Waggon ins Gleisbett.
Zeugen löschten den Mann und
alarmierten dann Polizei und
Feuerwehr. Er wurde mit
schwersten Verletzungen in ein
Krankenhaus gebracht.
Jetzt ermitteln die Beamten
der Bundespolizei, ob es sich
dem Vorfall um einen tragi-
schen Unfall oder möglicher-
weise doch um eine Vorsatztat
handelt. Nach KURIER-Infor-
mationen gibt es Hinweise auf
einen versuchten Suizid.

Kleidung des Mannes fängtFeuer,jetzt liegt er schwer verletzt imKrankenhaus


Mann steigt auf Regional-Zug


und erleidet Stromschlag


Foto: Pudwell

Einsatzkräfte am Ort
des Geschehens
in Ludwigsfelde.

Berlin – Maskierte, mit Maschi-
nenpistolen bewaffnete Polizis-
ten, eine mehrspurige Straße,
die in das Flackern polizeilichen
Blaulichts getaucht ist und Dut-
zende Männer, die sich gegen-
seitig fertigmachen wollen. Kei-
neSzeneauseinemFilmüberdie
berüchtigten Armenviertel in
Südamerika, sondern bittere
Realität in der Fuldastraße in
Neukölln. Passiert in der Nacht
zu Sonnabend. Zwei Menschen
wurden hier zuvor durch Mes-
sersticheverletzt.

Worum es bei dem Streit, der in ei-
nem Café begann, überhaupt ging,

Von
P. DEBIONNE

ist nicht klar. Doch die beiden ver-
feindeten Clans, von denen einer
die berüchtigte Familie Al-Z. sein
soll, kennen kein Pardon–und gin-
gen mit Messern aufeinander los.
Ein Polizeisprecher: „Dabei erlitt
ein 46-Jähriger eine oberflächli-
che Schnittverletzung am Arm und
ein 40 Jahre alter Mann eine Stich-
verletzung am Rücken“.
Während der Ältere ambulant
behandelt werden konnte, wurde
der Jüngere in ein Krankenhaus
gebracht und dort stationär aufge-
nommen. Lebensgefahr soll jedoch
nicht bestehen.
Zunächst schien sich die Lage zu
beruhigen–doch der trügerische
Frieden dauerte nicht lange. Nach
KURIER-Informationen soll ein
Mitglied der Familie Al-Z. Verstär-
kung seines Clans angefordert

haben–mit Erfolg.Gegen22.
fuhrein Kleintransportervor, voll-
gepackt mit Schlagwerkzeugen
und anderenDingen.
Daraufhinkames „erneutzu ei-
nem Aufeinandertreffen und zu
verbalen Auseinandersetzungen
zwischen den Angehörigen der be-
troffenen Familien“, so der Polizei-
sprecher. Die Zahl der Schaulusti-
gen sei dabei „auf bis zu 100 Perso-
nen angewachsen“, sodass die
Karl-Marx-Straße vorübergehend
für den Verkehr gesperrt werden
musste. Erst durch den massiven
Einsatz schwer bewaffneter Poli-
zeikräfte beruhigte sich die Lage.
Bitter: Zwar sprachen die Ein-
satzkräfte mehrere Platzverweise
aus und kontrollierten diverse Ver-
dächtige. Doch festgenommen
wurde niemand.

Polizei mit Maschinenpistolen im Einsatz,Karl-Marx-Straße gesperrt, aber keineFestnahme


Fotos: Pudwell

Berlin –Klar, ein Eisbär
braucht keinen Ball, sondern
einen Puck. Schön groß und aus
Holz. Dennoch: „Hertha“ sollte
jetzt mal ein paar blaue Streifen
aufs Fell gemalt bekommen, hat
sich die Namenswahl für den
Berliner Eisbären-Nachwuchs
doch ausgezahlt. Errang die an-
dere Hertha doch im Auftakt-
spiel gegen Bayern München

einen gefühlten Sieg. Okay, es
war ein Unentschieden, aber
immmerhin in München, und
wäre Robert Lewandowski
nicht so ein begnadeter Schwal-
ben-Darsteller ...
Geschenkt, wer bei Twitter
#Hertha, #Eisbär und #Tier-
parkBerlin eingibt, sieht auch
ein schönes Hertha-Spiel. Ohne
Eis, aber mit Puck. GL

Zeit für blaue Streifen imFell:


Hertha brachte HerthaGlück


Foto: Tierpark Berlin

Hertha, achteinhalb
Monate alt,wiegt
schon75 Kilogramm.

Mit Sturm-
hauben und
Maschinen-
pistolen
sichern die
Beamten den
Einsatz.

MehrerePer-
sonen wur-
den zwar
überprüft,
festgenom-
men aber
niemand.

In diesem
Wagen wur-
den Waffen
herbeige-
bracht.Wer
ihn fuhr,ist
unklar.

Undplötzlichsteckte


einMesserimRücken


Clan-Zoff


mitSüdbalkon.


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