Focus - 06.09.2019

(singke) #1

LEBEN


116 FOCUS 37/2019


EDAG CITYBOT BMW X6

MERCEDES GLB
Lückenfüller: Zwischen GLA und GLC passt doch
bestimmt noch ein GLB, denkt man sich bei Merce-
des. Das 1-Spangen-Kühlergrill-Design vom GLA
kommt auch hier von der aktuellen A-Klasse. Bis zu
sieben Leute passen in den 4,63 Meter langen SUV.

AMG-Spitzenmodell: Der GLB 35 4Matic bringt
mit dem Twin-Scroll-Turbolader 306 PS aus nur zwei
Liter Hubraum: von 0 auf 100 in 5,2 Sekunden. Be-
schleunigte Emotionen bietet das 8-Gang-Doppel-
kupplungsgetriebe mit Zwischengasfunktion.

SKODA CITIGO-E HONDA E
Klein, aber E: Mit dem E im Namen wird Skodas
Kleinster zum rein elektrischen City-SUV. 265 Kilo-
meter soll die Reichweite betragen, der Preis liegt
wohl unter 20 000 Euro. Als Benziner oder Diesel
hat der 3,60 Meter kurze Citigo ausgedient.

Tapfer: Als einziger japanischer Hersteller ist
Honda auf der IAA und zeigt sein erstes Elektro-
mobil. Der serienfertige 3,90-Meter-Kleinwagen
ist der Auftakt zu einer Elektroflotte. Ab 2025 soll
es nur noch elektrifizierte Hondas geben.

Offensive: Der Citigo-E ist nur der Anfang. Sko-
da-Chef Bernhard Maier: „In den kommenden fünf
Jahren werden wir zwei Milliarden Euro in die Ent-
wicklung von E-Modellen investieren. Bis 2025
wird jeder vierte Skoda einen E-Antrieb haben.“

Teuer: Mit knapp 40 000 Euro wird der Viersitzer
kein Smart-Konkurrent, bietet aber auch hochwer-
tiges Interieur in Holzoptik und ein virtuelles Cock-
pit. Der Heckmotor leistet etwa 100 PS; die Reich-
weite ist mit circa 200 Kilometern bescheiden.

Robocar: Wie andere Zulieferer hofft auch Edag, durch die Elektrifizierung
und das autonome Fahren mehr integrierte Systeme verkaufen zu können. Diese
Studie zeigt, was sie zu einem autonomen City-Mobil beisteuern könnten.

Selbstzahler: Das Roboterauto der Fuldaer lässt sich mit verschiedenen
Modulen entweder für den Personen- oder Warenverkehr umrüsten. Ange-
trieben wird das vernetzte Mobil mittels Brennstoffzelle. Dank integriertem
Micro-Payment könnte es sogar Gebühren wie Maut selbst bezahlen.

Wuchtig: Die neue Generation des in den USA gebauten Bayern rollt an.
Das SUV-Coupé (oder SAV, wie BMW sagt) wird, wie üblich, länger, breiter und
flacher und differenziert sich optisch künftig stärker vom Brudermodell X5.

Mehr als schwarz: Für Frankfurt gibt es die extrem dunkle Lackierung „van-
tablack“. In den Verkauf startet der X6 mit je zwei Diesel- und Benzinmotoren
und Leistungen von 265 bis 530 PS. Eine M-Version mit V8 und 625 PS folgt
später. Preise ab ca. 75 000 Euro.

„Wir glauben, dass Elektromobilität für den


urbanen Verkehr am meisten Sinn macht“
Kotaro Yamamoto, Technical Advisor Honda Europa
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