Beobachter - 30.08.2019

(Jeff_L) #1

LOHN


GIBTS
ENDLICH MEHR

BEOBACHTER.CH I 16. AUGUST 2019 I NR. 17 I FR. 4.80

Draussen lernen Kinder besserSCHULE für die Ehe für alle sindFREIKIRCHENWarum sie plötzlich schlecht vorbereitetSEUCHENDie Schweiz ist

AUF KOSTEN DER ANGESTELLTENDIE WIRTSCHAFT BRUMMT –

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Nette Vermieterinnen: Eliane Hofstetter, Stephanie Kneubühler

Wir planten einen ausgedehnten Veloausflug.
Für mich und meine beiden Töchter bestellte
ich dazu E-Bikes bei der Firma Rent a Bike in
Willisau LU. Leider unterlief mir dabei ein Fehler:
Ich reservierte die Velos schon auf den nächsten
Tag. Für die vorgeschriebene Annullationsfrist
von 24 Stunden war ich damit bereits zu spät.
Ich schickte schnell eine Mail mit der Bitte um
eine Umbuchung, rechnete aber fest damit, den
Betrag nun doppelt zahlen zu müssen. Umso
mehr freute ich mich am nächsten Morgen, als
Frau Hofstetter von Rent a Bike mitteilte, sie
habe die Buchung bereits geändert – und zwar
kostenlos. So konnten wir die wunderschöne
Tour ganz unbeschwert geniessen.
Verena Singer, Immensee SZ

Das Unmögliche
möglich gemacht

BRAVO!


Doppelte Verlierer


Lohn: Der Geiz der Arbeitgeber (Nr. 17)
Der Artikel zeigt, wie die Macht verteilt
ist und wer in den letzten Jahren profi-
tiert hat. Es werden aber nicht nur im-
mer mehr Dividenden ausgeschüttet,
sie werden auch immer tiefer besteuert.
Die genannten 302 Millionen Franken
Dividenden der Familie Blocher sind
seit der Unternehmenssteuerreform II
nur zur Hälfte steuerpflichtig. Ebenso
können seither viele Firmen ihre Divi-
denden komplett steuerfrei ausschüt-
ten. Zudem sind Dividenden wie alle
Kapitalerträge von AHV/IV-Abgaben
befreit. Den Sozialwerken entgehen
Milliarden. Die Arbeitnehmenden ver-
lieren also doppelt: Die reale Lohnsum-
me stagniert, und die Steuerlast ver-
schiebt sich vom Kapital auf die Arbeit.
Christian Gross, Wädenswil ZH


Auch wenn es in Abrede gestellt wird:
Die freie Einwanderung in den Arbeits-
markt wirkt. Wenn Sie Arbeitgeber sind,
wieso sollen Sie nicht Günstigere aus
dem Ausland anstellen? Flankierende
Massnahmen? Schützen letztlich nicht.
Theo Camenzind, Dietikon ZH


Leider sehen sich zahlreiche Firmen
heute nur noch ihren Aktionären und
Investoren verpflichtet. Erhöhungen
von Dividenden werden gesprochen,
ohne mit der Wimper zu zucken, wäh-
rend bei den Mitarbeitern der Spar-
hammer eingesetzt wird. Liebe Kon-


zernverantwortliche, das wertvollste
Kapital eurer Firma trifft jeden Tag
durch die Tür am Arbeitsplatz ein.
Yolanda Müller, via Social Media

Nichts gelernt
Schafwerfer: Filmer angeklagt (Nr. 17)
Es ist erschreckend: Die Thurgauer Be-
hörden scheinen aus dem Fall Hefen-
hofen nichts gelernt zu haben.
H. und U. Rudolf, Ruppoldsried BE

Grosser Wirrwarr
Grenzverkehr: Teure Billette
für kurze Strecken (Nr. 17)
Das Beispiel zeigt: Der Tarifwirrwarr ist
gross. So werden ungeübte Reisende
eher wieder mit dem Auto die Ausfall-
strassen verstopfen, statt umzusteigen.
Jürg Erni, Binningen BL

Störend oder nicht?
Diskriminierung: Atemschlauch
war zu viel für Wirtin (Nr. 17)
Mich als Gast würde das nicht stören,
von mir aus kann da eine ganze Gruppe
mit Beatmungsgeräten sitzen.
Vera Fischer, via Social Media

Das sollte die Beizerin fordern dürfen.
Als Gast würde mich das auch stören.
Claudio Schmid, via Social Media

Grüne Pflicht
Klimawandel: Das letzte Brachland
(Nr. 17)
Fassadenbegrünungen sollten Pflicht
werden. Sie dämmen und sparen Ener-
gie, reduzieren Lärm, bieten Lebens-
raum für Insekten und Vögel.
Brigitte Schäfer, via Social Media

Kleinbasel ist wirklich eine Wärme-
insel: 40 Grad morgens um sechs auf
dem Südbalkon im Schatten. Die Mess-
station für Basel befindet sich auf der
Binninger Höhe, keine Häuserschluch-

Löhne:

«Liebe Chefs, das
wertvollste Kapital
eurer Firma trifft
jeden Tag durch
die Tür am Arbeits­
platz ein.»
Yolanda Müller, via Social Media
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