ModellFan - September 2019

(Nancy Kaufman) #1
modellfan.de9/2019 21

auf den Fahrwerksschacht. Nun konnte die
Front der Antonov An-225 an den Rumpf
montiert werden ( 11 ).

Die Tragflächen
Nachdem der Rumpf getrocknet war, brachte
ich die beiden Leitwerkshälften an. Aufgrund
des Holms ist eine exakte Ausrichtung ge-
währleistet. Die Übergänge musste ich mini-
mal spachteln, was für einen Testshot nichts
Ungewöhnliches ist ( 12 ). Durch den massi-
ven Tragflächenholm ist die Montage der Flü-
gelteile relativ simpel. Die erneut gute Pas-
sung erleichterte den Bau des mittlerweile
schon sehr großen Modells ungemein.
Bevor die An-225 für die Lackierung vorbe-
reitet werden konnte, musste ich noch die

Flaptracks sowie die beiden Rumpflastträger
auf dem Rumpfrücken ankleben. Auch dies-
mal konnte die Passgenauigkeit der einzel-
nen Bauteile auf ganzer Linie überzeugen
( 13 ). Während die Antonov trocknete, befass-
te ich mich mit den sechs Progress-18T-
Triebwerken. Für die Lackierung der Bautei-
le verwendete ich wieder verschiedene AK-
„Xtreme Metal“-Farben ( 14 ).

Die Lackierung
Nach kleineren Spachtelarbeiten, die am Se-
rienmodell mit Sicherheit nicht nötig sein
werden, klebte ich die Cockpitscheiben mit
Maskingtape von Tamiya ab und lackierte
den Scheibenrahmen von außen in der Far-
be der Rumpfinnenseite. Danach habe ich

die Flügelvorderkanten mit Matt Alumini-
um von AK geairbrusht und abgeklebt ( 15 ).
Die Farbe für die Unterseite der An-225
muss, wie üblich bei den Bauanleitungen
von Revell, selbst angemischt werden. Bei
den meisten Modellbauern ist dies immer
wieder ein Kritikpunkt. Bei Airliner-Model-
len habe ich hiermit jedoch kein Problem
und so erhielt die Unterseite der „225“ mit
der „Hausmischung“ eine Lackierung aus
den angegebenen Revell-Farben ( 16 ). Bei
Standardfarben wie RLM oder FS weicht
man besser auf andere Hersteller aus. Für
die nun folgende Weißlackierung nutzte ich
Tamiya Weiß, das im Gegensatz zu anderen
Farbherstellern nicht vergilbt und sich ange-
nehm verarbeiten lässt. Nach einer ersten

Die Rumpfhälften passen durch die Span-
ten perfekt zusammen. Durch den inte-
grierten Holm für das Leitwerk ist eine exakte
Geometrie gewährleistet

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Auch die Tragfläche wird
um einen massiven Holm
herum aufgebaut, der auch
hier dafür sorgt, dass die
An-225 schön gerade bleibt

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Der Rumpfrü-
cken passte per-
fekt auf den Rumpf.
Spachteln war hier
nicht notwendig

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Das Bugfahrwerk in die
Nase kleben, bevor man die-
ses an den Rumpf anbringt. Der
notwendige Ballast muss ebenfalls
jetzt berücksichtigt werden

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Die Nase einfach an den
Rumpf leimen. Hierfür
nutzt man Tamiya-Extra-Thin-
Kleber. Auch die Cockpit-
scheibe wird damit fixiert

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