B
ei vielen Volkskrankhei-
ten ist es wichtig, aufs Ge-
wicht zu achten. Diabeti-
ker etwa profitieren stark davon,
überflüssige Pfunde zu verlieren
(lesen Sie dazu auch, wie das
die Gefäße schützt – auf Seite
26). Oft lassen sich durch eine
Gewichtsreduktion sogar Medi-
kamente gegen Diabetes ein-
dämmen. Allerdings raten
Fachärzte, keine radikalen Hun-
gerkuren zu machen. Die setzen
den Körper nur unnötig unter
Stress und bringen langfristig
keinen anhaltenden Erfolg.
Kalorien langsam reduzie-
ren Plötzlich sehr viel weniger
zu essen, bringt nämlich unter
anderem den Blutzuckerspiegel
durcheinander. Das ist gefähr-
lich für Diabetiker, vor allem
wenn sie bereits auf Insulin an-
gewiesen sind. Reduzieren Sie
stattdessen langsam die Zufuhr
von tierischen Fetten (z. B. But-
ter, Wurst, Käse, fettreiche
Fleischsorten wie Schweine-
fleisch) und Kohlenhydraten aus
weißem Mehl und Zucker. Es-
sen Sie vor allem gesunde, lan-
ge satt machende Kohlenhydra-
te, wie sie zum Beispiel in Voll-
kornprodukten stecken. Und
bauen Sie verstärkt pflanzliche
Fette in den Speiseplan ein,
etwa Oliven- oder Rapsöl.
Die besten Eiweißquellen
Zu einer nachhaltigen Diät ge-
hört auch ausreichend Eiweiß.
Wertvolle Eiweißquellen sind
etwa Hülsenfrüchte wie Linsen,
Spinat, Sojabohnen. In der An-
fangsphase der Diät kann man
zudem einmal täglich eine
Mahlzeit durch einen Eiweiß-
shake aus der Apotheke zu er-
setzen. Diese Shakes liefern
einen Nährstoffmix, der den
Körper bei begrenzter Kalori-
enzufuhr mit allem Wichtigen
versorgt, den Stoffwechsel an-
regt und den unangenehmen
Heißhunger, der den Abnehm-
erfolg boykottiert, erfolgreich
vertreibt. Gerade für Diabetiker
wichtig: Nahrungsmittel mit
einem niedrigen glykämischen
Index wirken sich nämlich posi-
tiv auf die Regulierung des
Blutzuckers aus.
Abnehmen – mit Bedacht geht’s besser
Pfunde verlieren und Gesundheit gewinnen
Abwechslungsreich:
Wer selbst mit
frischen Zutaten der
Saison kocht, hat
weniger Probleme mit
Übergewicht
Übung der Woche
Entspannt für den ganzen Tag
Eine der wichtigsten Yoga-Übungen ist „Der hinabschauende Hund“.
So geht’s: Hinknien, Finger spreizen, Hände in die Matte drücken. Gesäß
nach oben schieben (Foto). Rücken möglichst gerade, Knie und Ellenbogen
sind leicht gebeugt. 10 Sek. halten. Haben Sie Geduld, die Übung ist nicht
ganz leicht, aber mit ein bisschen Training gut machbar. Täglich üben.
Gesundheit
Schluss mit starkem
Schwitzen
W
enn Sie auch ohne Som-
merhitze häufig schwitzen,
helfen diese natürlichen Tricks.
Salbei gegen Schweißfüße:
3 EL gehackte Blätter in 300 ml
Wasser aufkochen, 20 Minuten
ziehen lassen Mit dem abkühl-
ten Sud die Füße abreiben.
Yoga für den Kreislauf: Die
Übungen (l.) stabilisieren den
Stoffwechsel, entspannen und
normalisieren so auch die
Schweiß produktion.
Traubensilberkerze in den
Wechseljahren: Studien bele-
gen die Erfolge pflanzlicher
Wirkstoffe aus Traubensilber-
kerze, Ignatiusbohne und kana-
discher Blutwurzel (z. B. in
Klimaktoplant, rezeptfrei Apo-
theke), um wechseljahresbe-
dingte Beschwerden zu lindern.
Apfelessig bei Nachtschweiß:
Waschlappen in Apfelessig trän-
ken, sanft über Achselhöhlen,
Nacken, Kniekehlen fahren.
Über Nacht einwirken lassen.
Dank Salbei, Yoga, Apfelessig
Fotos: iStock (3)